Episode 1 – UTM-Parameter, Account-Struktur und Daten mit anderen teilen

Was sind eigentlich diese UTM-Parameter und warum sind sie so wichtig?

  • Wichtig um Online Marketing bewertbar zu machen: Welche Kanäle helfen meinem Unternehmen am meisten?
  • Wichtig zu erkennen, von welcher meiner Kampagnen kam denn jemand auf meine Website?
  • UTM Parameter transportieren diese Information von der Kampagne (z.B. Facebook Anzeige) zu Google Analytics
  • Adwords wird direkt mit Google Analytics verbunden, Kampagnen werden automatisch erkannt
  • UTM Parameter werden an die URL angehängt, eingeleitet mit einem ? und verknüpft mit einem &

Beispiel: https://deinedomain.de?utm_medium=aff&utm_source=facebook&utm_campaign=promoXYZ

Über eine vorher festgelegte Struktur soll definiert werden, wie die einzelnen Kanäle bezeichnet werden sollen (eine mögliche Struktur findest du in unserer Kampagnen-Tagging-Vorlage)

Unsere Kampagnen-Tagging-Vorlage:
https://docs.google.com/spreadsheets/d/1g6ZzcMESkijSt1IOTluURWu0ZRd1AZiPY0OGpY4lCmQ/edit?usp=sharing

Es gibt auch Tools, die dich beim Taggen unterstützen z.B. www.terminusapp.com

 

Wie strukturiere ich mein Google Analytics Konto?

Wann lege ich eine neue Property und wann lege ich eine neue Datenansicht an?

Google Analytics ist in drei Ebenen strukturiert. Die oberste ist der Konto (Account), dann folgt die Property und die unterste Ebene ist die Datenansicht (View).

Konto (Account)

i.d.R. hat ein Unternehmen ein Google Analytics Konto
auf Konto-Ebene werden keine Tracking-Daten gespeichert, sondern das Konto dient nur dem Management der Nutzer und den Konto-Einstellungen

Property

  • pro Website oder App empfiehlt Google eine eigene Property anzulegen
  • Auf Property-Level werden die getrackten Daten gespeichert
  • Daten in verschiedenen Properties können in Google Analytics nicht mehr vereint und gemeinsam analysiert werden
  • Wie viele Properties brauche ich? → Frage: “Welche Daten möchte ich gemeinsam oder getrennt voneinander analysieren?“

Beispiel: Ein Unternehmen hat mehrere Online-Shops für verschiedene Europäische Länder:

Datenansicht (View)

  • in einer Datenansicht werden die Daten der Property dargestellt
  • mithilfe von u.a. Filtern kann die Ansicht geändert werde
  • eine Datenansicht sollte immer „roh“ bleiben (ohne Filter oder Veränderungen)
  • Strukturierung von Datenansichten je nach Analysebedarf z.B. eine Datenansicht fürs Management, eine Datenansicht fürs Online Marketing- Team und eine Datenansicht für IT mit technischen Details und Fehlermeldungen

Neben der Zusammenstellung der Daten kann die Strukturierung des Accounts auch für die Vergabe von individuellen Nutzerrechten verwendet werden. Nutzerrechte können auf jeder Ebene Vergeben werden. Abstufungen in den Berechtigungen sind: “Verwaltung von Nutzern”, “Bearbeitung”, “Zusammenarbeit” und “Lesen+Analysieren”.

 

Wie kann ich Google Analytics Daten mit meinen Kollegen oder meinem Management teilen?

3 Möglichkeiten:

1) Standard-Report konfigurieren

  • Export des Reports via Email (regelmäßig oder einmalig)
  • Export des Reports als Excel, CSV oder PDF
    → Daten werden exportiert

2) Teilen von Segment oder Custom Reports

  • Ein Segment oder ein Custom Report, den du angelegt hast, kannst erstmal nur du sehen (private asset)
  • Über die “Teilen”-Funktion kann das Segment oder der Report auch anderen zugänglich gemacht werden
    → nur die Konfigurationen werden geteilt, nicht die Daten selbst

3) Erstellen von externen Dashboards

  • über ein Google Sheet in Kombination mit dem Google Analytics Add-on
  • über Google Data Studio

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